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Resilienzmangement in Unternehmen – der Schlüssel zur Krisensicherung?

Wie widerstandsfähig ist ein Unternehmen gegenüber bevorstehenden Krisen? Welche Maßnahmen bieten sich für Unternehmen, um mit den Krisen umzugehen? In dem neu veröffentlichten Whitepaper RESYST können Sie Wege für das Erreichen von Resilienz kennen lernen. Erste Einblicke und mögliche Veränderungstreiber werden Ihnen in diesem Beitrag präsentiert.

Das neu veröffenlichte WhitePaper des Innovationsprogrammes RESYST stellt Konzepte zur Resilienzstärkung dar.

Durch die sich stetig verändernden Umweltbedingungen zählt die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit zu den wichtigsten Eigenschaften eines erfolgreichen Unternehmens. Unter Resilienzmanagement werden dabei die langfristigen vor- und nachgelagerten Ansätze eines Krisenmanagements für interne und externe Störeinflüsse auf Unternehmen verstanden. Externe Störfaktoren können beispielsweise die Unterbrechung von Lieferketten, Sanktionen, Energie- oder Versorgungsengpässe sowie Klimaveränderungen darstellen. Sie können als Katalysatoren von Krisen gesehen werden und sollten daher aus unternehmerischer Sicht schnell aufgefasst und analysiert werden, um eine höhere Resilienz sicherzustellen. Das Whitepaper RESYST listet für Resilienzmanagements eines Unternehmens verschiedene Faktoren auf. Diese orientieren sich an den übergeordneten Phasen: Vorbereitung, Vorsorge, Schutz, Reaktion und Regeneration.

Als Ziel der Resilienz werden die stetige und schnelle Handlungsfähigkeit und Anpassbarkeit des Unternehmens an die Umweltbedingungen gesehen. Hierfür gilt es die Umwelt zu beobachten und „wenn nötig, Strukturen und Prozesse grundlegend umzugestalten.“ (White Paper RESYST, S. 4).

Resilient zu reagieren und somit wandlungsfähig zu sein bedeutet, sich in kurzer Zeit  nach den neuen Anforderungen verändern zu können. Diese neuen Anforderungen können beispielweise innerhalb der Stückzahl, Technologie oder Kosten entstehen.

Doch wie kann ein Unternehmen agieren, so dass sich die Resilienz erhöht?

Auf diese komplexe Frage gibt es keine Musterlösung, vielmehr ein Netz aus internen und externen Faktoren, welche die Widerstandsfähigkeit erhöhen können. Beispiele interner Veränderungstreiber sind die Nutzung neuer Technologien, die reaktive Schwachstellenbeseitigung, die Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz sowie präventive strategische Impulse. Im Kontext der voranschreitenden Globalisierung und stetig vernetzten Marktketten ist es ebenfalls von Bedeutung die Verwendung von externen Veränderungstreibern voranzubringen. Dies kann durch eine regionalere Leistungserstellung, die Individualisierung der Produkte, sowie integrierte Produkte und Dienstleistungen erfolgen.

Das neu veröffentlichte Whitepaper RESYST bietet anhand von Case Studies und konkreten Handlungsempfehlungen spezifische Vorschläge für das Steigern der Resilienz in Unternehmen. Klicken Sie hier für das Paper in voller Version sowie weiteren Informationen rund um das Thema Resilienz und kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen unter: blog-zukunftsfabrik@iwu.fraunhofer.de.

In einem Beitrag von unserem Blog der Zukunftsfabrik wurde bereits die Resilienz im Zusammenhang mit Digitalisierung und Nachhaltigkeit beleuchtet. Hierbei wurde aufgeführt, dass Resilienz als einer der wichtigsten Wettbewerbsfaktoren für langfristigen Erfolg eines Unternehmens gesehen wird. Falls noch nicht geschehen, schauen Sie sich den Beitrag doch einmal an.

Lisa Heinemann

Studentische Hilfskraft bei der Zukunftsfabrik
Tätigkeitsfeld: wissenschaftliche Redaktion und Blogkonzeption

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